Auf der Zielgeraden

Hallo Leute,

Ich hab jetzt alles eingebaut und grob justiert. Es gibt noch kleinere Probleme mit einem Laser (da ist die Sicherheitsschaltung etwas zu knapp eingestellt) und den Galvo’s die schon leicht schwingen, und dadurch die integrierte Stromüberwachung zu oft aktivieren.

Um einen optimalen Wärmetransfer von den Grundplatten der Laser zu der Gehäuse-Grundplatte zu gewährleisten, hab ich alle Platten aufpolliert und mit einer Wärmeleit-Paste eingeschmiert. Jeder Laser ist mit vier M4 Schrauben nieder”gezurrt” und somit steht einem Dauerbetrieb nichts mehr im Wege.

Strahlführung

Strahlführung

Bei den ersten Testläufen gestern hab ich glücklicher weise auch gesehen, dass das Gehäuse schön Staubdicht ist. Auch bei voller Nebelbelastung waren im inneren kaum Staubpartikel zu sehen.
Staubdicht

Staubdicht

Die hochstabilen Dichro-/Spiegelhalter lassen sich hervorragend mit einem Aluminium-Rohr auf die Grundplatte schrauben und sind somit sehr stabil. Sie lassen sich mit einem Torx-Schlüssel sehr fein einstellen, was die Justage erleichtert. Wahrscheinlich sind sie für den Freak-Heimbedarf etwas zu teuer.
Von den einzelnen Lasern bin ich durchaus positiv überrascht. Rot und Blau haben Technologie-bedingt ein eckiges Strahlprofil, aber mit durchaus pasablen Strahldaten. Der grüne Laser hat eine einstellbare Fokusierung, deshalb konnte ich die 3 Beams sehr gut aufeinander abstimmen.
Weißlicht

Weißlicht

Ich werde noch detailiertere Fotos von der Elektronik reingeben, auf diese hab ich gestern Nacht ganz vergessen ;-)
Zu guter letzt noch ein Foto in voller Pracht:
Farbenpracht

Farbenpracht

Ein frohes Weihnachtsfest euch allen! Bis bald,
euer Karl

Zwischenbericht

Hallo Freunde des Blogs,

wie versprochen hier der erste Zwischenbericht. Im Moment ist noch nichts von den Strahlen zu sehen… die mechanische Arbeit muss zuerst erledigt werden.

Ich hab heute die Aluminium-Platten abgeholt, die als Verstärkung des Gesamten Gehäuse dienen sollen, und natürlich auch, um die abgegebene Wärme der Laser bzw. Elektronik aufnehmen und ableiten soll. Leider gabs keine 15er Platten mehr, somit muss ich mich mit einer 10 mm Grundplatte begnügen. Da die Optik-Platte aber über die Alu-Abstandhalter mit einer weiteren 4 mm Platte verschraubt sind, erhoffe ich mir dadurch zusätzliche steifigkeit.

Sandwich-Prinzip

Sandwich-Prinzip

 

Mein Kollege der mir die Platten immer anfertigt war wohl noch nicht ganz ausgeschlafen und hat anstatt der 4 Löcher, nur 3 in die Platten geschnitten. Deshalb musste ich etwas umdisponieren. Von Außen sieht man den kleinen “Kosmetikfehler” allerdings nicht.

Danach hab ich die Laser in Position gebracht und die nötigen Gewinde dafür in die Grundplatte geschnitten. Der blaue Swisslas ist doch etwas größer als ich mir gedacht habe (ich dachte nämlich das der Treiber wie bei den roten Modulen auf dem Modul montiert ist), deshalb musste ich auch hier die geplante Strahlführung etwas verändern.

Die Strahlführung

Die Strahlführung

 

Ohne Strom/Spannung keine Laserstrahlung… deshalb hab ich mich dann auf die Montage der Netzteile bzw. Treiber fixiert. Da Rot bzw. Blau die Treiber schon “onboard” haben, ist genügend Platz, um die Netzteile schön im Raum aufzuteilen. Ich hab versucht einige Teile gleich direkt an die außenliegenden Kühlkörper zu montieren, damit gar nicht so viel Verlustleistung im Gehäuse bleibt und es unnötig aufheizt.

Die Elektronik-Ebene

Die Elektronik-Ebene

Alle Komponenten halten mindestens 60°C auf Dauer aus, deshalb möchte ich zuerst versuchen auch die Elektronik Luftdicht zu machen um zu sehen, wie sehr es sich aufheizt. Es ist noch genug Platz für eventuelle Kühloptionen wie TEC-Kühlung oder Lüfter in der Rückplatte.
So siehts im Moment aus. Für heute ist die Luft bei mir raus ;-)
Bis bald, Karl

Projektionsflächen

Da ich gestern das Thema “Fliegengitter” hatte, habe ich heute bei Eventeffects um einige Bilder von professionellen Projektionsflächen gebeten und diese bekommen. Alle Rechte bleiben beim Urheber. 

Hier für den Anfang eine Grafikshow-Projektion auf eine echte Lasergaze:

Auch Wasserleinwände sind heute aus dem Bereich von Multimedia-Produktionen nicht mehr wegzudenken. Hier einige Impressionen:

Es gibt noch andere Projektionsmedien, aber ich wollte euch hier die zwei gängigsten Arten aufzeigen, welche heute bei modernen Mulitmedia-Produktionen zum Einsatz kommen. Hierbei möchte ich mich bei Eventeffects für die Bilder bedanken.

Fliegengitter, reloaded

Wie so oft bemerkte ich damals durch Zufall das mein Fliegengitter an meinem Fenster sich bedingt als Projektionsfläche nutzen lässt. Daher kurz mal abmontiert und mit meinem Projektor getestet. Das Ergebnis war überraschend gut.

Fliegengitter als Projektionsfläche

Leider zeigten sich einige Mängel. Das Gitter ist zu grob und absorbiert zu wenig Licht für meinen Geschmack. Es ersetzt niemals professionelle Gaze oder eine Wasserleinwand, aber erzeugt den Eindruck einer stehenden Projektion im Raum für wenig Geld :-)