OpenLase

Beim Durchstöbern von verschieden Blogs bin ich auf einen Artikel gestoßen, bei dem eine Präsentation über eine Opensource Lasersoftware für Linux gezeigt wird, wo die Ausgabe an den Laserprojektor mittels Audio-Output einer PC-Soundkarte erfolgt. Einige werden sagen, dass ist nix neues, aber das Ergebnis in dem Video ist doch echt beeindruckend. Zudem enthält die Software Plugins für Audio-Visualisierungen, 2D-und 3D-Spiele, sowie die Möglichkeit Video-Streams in Echtzeit zu konvertieren.

Urteilt selbst :)

(via HackaDay)

Auf der Zielgeraden

Hallo Leute,

Ich hab jetzt alles eingebaut und grob justiert. Es gibt noch kleinere Probleme mit einem Laser (da ist die Sicherheitsschaltung etwas zu knapp eingestellt) und den Galvo’s die schon leicht schwingen, und dadurch die integrierte Stromüberwachung zu oft aktivieren.

Um einen optimalen Wärmetransfer von den Grundplatten der Laser zu der Gehäuse-Grundplatte zu gewährleisten, hab ich alle Platten aufpolliert und mit einer Wärmeleit-Paste eingeschmiert. Jeder Laser ist mit vier M4 Schrauben nieder”gezurrt” und somit steht einem Dauerbetrieb nichts mehr im Wege.

Strahlführung

Strahlführung

Bei den ersten Testläufen gestern hab ich glücklicher weise auch gesehen, dass das Gehäuse schön Staubdicht ist. Auch bei voller Nebelbelastung waren im inneren kaum Staubpartikel zu sehen.
Staubdicht

Staubdicht

Die hochstabilen Dichro-/Spiegelhalter lassen sich hervorragend mit einem Aluminium-Rohr auf die Grundplatte schrauben und sind somit sehr stabil. Sie lassen sich mit einem Torx-Schlüssel sehr fein einstellen, was die Justage erleichtert. Wahrscheinlich sind sie für den Freak-Heimbedarf etwas zu teuer.
Von den einzelnen Lasern bin ich durchaus positiv überrascht. Rot und Blau haben Technologie-bedingt ein eckiges Strahlprofil, aber mit durchaus pasablen Strahldaten. Der grüne Laser hat eine einstellbare Fokusierung, deshalb konnte ich die 3 Beams sehr gut aufeinander abstimmen.
Weißlicht

Weißlicht

Ich werde noch detailiertere Fotos von der Elektronik reingeben, auf diese hab ich gestern Nacht ganz vergessen ;-)
Zu guter letzt noch ein Foto in voller Pracht:
Farbenpracht

Farbenpracht

Ein frohes Weihnachtsfest euch allen! Bis bald,
euer Karl

Zwischenbericht

Hallo Freunde des Blogs,

wie versprochen hier der erste Zwischenbericht. Im Moment ist noch nichts von den Strahlen zu sehen… die mechanische Arbeit muss zuerst erledigt werden.

Ich hab heute die Aluminium-Platten abgeholt, die als Verstärkung des Gesamten Gehäuse dienen sollen, und natürlich auch, um die abgegebene Wärme der Laser bzw. Elektronik aufnehmen und ableiten soll. Leider gabs keine 15er Platten mehr, somit muss ich mich mit einer 10 mm Grundplatte begnügen. Da die Optik-Platte aber über die Alu-Abstandhalter mit einer weiteren 4 mm Platte verschraubt sind, erhoffe ich mir dadurch zusätzliche steifigkeit.

Sandwich-Prinzip

Sandwich-Prinzip

 

Mein Kollege der mir die Platten immer anfertigt war wohl noch nicht ganz ausgeschlafen und hat anstatt der 4 Löcher, nur 3 in die Platten geschnitten. Deshalb musste ich etwas umdisponieren. Von Außen sieht man den kleinen “Kosmetikfehler” allerdings nicht.

Danach hab ich die Laser in Position gebracht und die nötigen Gewinde dafür in die Grundplatte geschnitten. Der blaue Swisslas ist doch etwas größer als ich mir gedacht habe (ich dachte nämlich das der Treiber wie bei den roten Modulen auf dem Modul montiert ist), deshalb musste ich auch hier die geplante Strahlführung etwas verändern.

Die Strahlführung

Die Strahlführung

 

Ohne Strom/Spannung keine Laserstrahlung… deshalb hab ich mich dann auf die Montage der Netzteile bzw. Treiber fixiert. Da Rot bzw. Blau die Treiber schon “onboard” haben, ist genügend Platz, um die Netzteile schön im Raum aufzuteilen. Ich hab versucht einige Teile gleich direkt an die außenliegenden Kühlkörper zu montieren, damit gar nicht so viel Verlustleistung im Gehäuse bleibt und es unnötig aufheizt.

Die Elektronik-Ebene

Die Elektronik-Ebene

Alle Komponenten halten mindestens 60°C auf Dauer aus, deshalb möchte ich zuerst versuchen auch die Elektronik Luftdicht zu machen um zu sehen, wie sehr es sich aufheizt. Es ist noch genug Platz für eventuelle Kühloptionen wie TEC-Kühlung oder Lüfter in der Rückplatte.
So siehts im Moment aus. Für heute ist die Luft bei mir raus ;-)
Bis bald, Karl

Neuer Projektor!!!

Hallo Leute,

ich entwerfe gerade einen neuen Projektor der mit wunderbaren 2 Watt RGB die Menschen zum Staunen bringen soll. Als Laserlicht-Quellen kommt diesmal nur die “Grand-Deluxe” der Laserkomponenten zum Einsatz:

Die Laserquellen des neuen RGB Projektors

Die Laserquellen des neuen RGB Projektors

Von Links nach Rechts:

-> 500mW @ 445nm (Swisslas)
-> 1000mW @ 658nm (Swisslas)
-> 600mW @ 532nm (Laserwave Inc.)

 

Weitere Rafinessen die der Projektor haben wird:

-> Ultrastabile Optikebene (15mm Aluminium)
-> High-End Optiken (Spiegel und Dichros)
-> Staubdichte Optikebene (Doppelstock-Bauprinzip)
-> RT35+
-> LD2000 Intro mit QM2000.net “Laptop-friendly”

 

Und was ist hier das Besondere für den treuen Laserblog.de-Leser? Ihr könnt diesesmal von Anfang an dabei sein wie so ein Projektor entsteht und ich werde (so weit es mir möglich ist) auch meine Gedanken dazu hier niederschreiben.

Also freut euch auf spannende und ausführliche Berichte! Viel Spaß beim Lesen!

Euer Karl

Mini RGB Projektor mit 405nm HD-DVD Diode

Seit gestern bin ich dabei mir einen mini-RGB Projektor mit einer 405nm HD-DVD Diode (xbox360 Laufwerk) als Vorschauprojektor zum proggen aufzubauen.


Auf meiner Beamerleinwand sehen die 405nm wie 445nm aus – also optimal für Grafikausgabe Very Happy

Verbaute Laser:
- 532nm grün, auf 40mW eingestellt, analog (billiger China DPSS ohne TEC)
- 660nm rot, auf 100mW eingestellt, analog (Brennerdiode aus Pioneer DVR-110)
- 405nm blau, auf 20mW eingestellt, analog (aus xbox360 Laufwerk)

Scanner und Treiber:
Raytrack 30

Spiegelhalter und Spiegel:
- 3 x Mini Halter von HB-Laser
- 1 x Spiegel 20x10mm von HB-Laser

Optiken für rot und blau:

- 2 x Kollimatoren (mit asphärischer Linse) von marcol
Kollimatoren und Laserdioden (405nm – 20mW / 405nm – 100mW / 649nm – 200mW /
660m – 200mW) gibt es bei Marco, ihr erreicht ihn unter email: light.source@gmx.de

Dichros:
- 2 x von Linos

Netzteile:
- 1 x Meanwell mini 5V / 4A
- 2 x Meanwell mini 24V / je 1.2A

Gehäuse:
- Aluplatten 4mm und 10mm mit Kühlkörpern
- Bodenplatte 10mm

Grüße, Frank

Thanks to all hackaday viewers  ;-)